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Der Digitaldruck hat seit etwa 1990 eine weite Verbreitung gefunden und wird weitere Marktanteile hinzugewinnen. In Europa rechnet man bis 2015 mit einer Umsatzverdoppelung.
Digitaldruck - die Drucktechnik
Beim Digitaldruck braucht man keinen physisch festen Druckkörper (so genanntes Non Impact Printing, NIP), auf den man die zu druckende(n) Farbe(n) aufbringt. Damit erspart man sich die bei anderen Druckverfahren teils aufwändigen Vorbereitungsarbeiten und Einrichtungen. Auch kann so mit relativ wenig Aufwand jeder Bogen anders bedruckt werden. Gerade bei kleinen Stückzahlen (ab 1 Exemplar) oder personalisierten Dokumenten ist das unschlagbar.
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Das Druckverfahren beim Digitaldruck kommt regelmäßig ohne festen Druckkörper aus. Damit ist es NIP-Verfahren (Non Impact Printing). Dazu rechnen etwa auch Tintenstrahldruck (Inkjetdruck), Thermodruck (Thermosublimation und Thermotransfer) oder aber auch der moderne Fotodruck. Wer beispielsweise eine Foto Leinwand bestellt, dessen Foto wird mit speziellen Abläufen als Leinwanddruck auf Fotoleinwände (meist 300-350g/qm) gedruckt. Hierbei sind große Flächen bei guter Auflösung (meist 50 Pixel/qcm) möglich.
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Digitaldruck - die Merkmale
Entscheidender Vorteil beim Digitaldruck ist die Wirtschaftlichkeit bei kleinen und sehr kleinen Auflagen. Zudem werden die Digitaldruckmaschinen zunehmend schneller (aktuell schnell 50 Seiten/ Minute), was anderen schnellen Druckverfahren wie dem Siebdruck oder Offsetdruck Konkurrenz macht.
Damit werden alle Druckobjekte von Briefpapier bis Visitenkarten bei kleinen Auflagen im Digitaldruck produziert. Personalisierte Einladungen, Grußkarten, Etiketten sind praktisch nur im Digitaldruck sinnvoll zu drucken. Auch Bücher werden in kleinen Auflagen ("books on demand") digital gedruckt.
Durch die Digitalkameras boomt auch das Drucken von Fotos, Fotobücher etc. Diese Bilder werden alle im Digitaldruck mitteils hochspezialisierten Digitaldruckmaschinen hergestellt.
Durch Kombination mit anderen Druckverfahren lassen sich einerseits wirtschaftliche wie andererseits optisch ansprechend-aufwändige Druckergebnisse erzielen. Da ja als Druckdatei digitale Dateien genutzt werden, lassen sich für einfacher Grafiken benutzerfreundliche Editoren entwicklen, die jedem Laien einfach die Erstellung des Designs ermöglichen. Ein praktisches, gutes Beispiel dafür ist der Digitaldruck von Printdino. Hier hat man mit einigem Aufwand den Editor sogar online-basiert ins Internet transferiert, so dass letztlich jeder Laie via Web seine Druckvorlage für den Digitaldruck erstellen kann.